Kurt Vonnegut über Genug

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An mehreren Stellen bin ich über eine Anekdote von Kurt Vonnegut gestolpert, die er 2005 im The New Yorker veröffentlichte:

Joe Heller

True story, Word of Honor:
Joseph Heller, an important and funny writer
now dead,
and I were at a party given by a billionaire
on Shelter Island.

I said, „Joe, how does it make you feel
to know that our host only yesterday
may have made more money
than your novel ‚Catch-22‘
has earned in its entire history?“
And Joe said, „I’ve got something he can never have.“
And I said, „What on earth could that be, Joe?“
And Joe said, „The knowledge that I’ve got enough.“
Not bad! Rest in peace!“

—Kurt Vonnegut

The New Yorker, May 16th, 2005

Ein Gefühl dafür zu entwicklen, dass man „genug“ hat. Ein Zustand der – nach meinem Empfinden – schneller erreicht ist als die meisten es für möglich halten. Dieses Gefühl zu verinnerlichen und sein Leben entsprechend zu leben, ist eine seltene und wertvolle Fähigkeit.

Weiter Quellen zu diesem Text:

James Clear

2016-04-15 james-clear v01

In seinem Newsletter stellt James Clear verschiedene Konzepte und Ideen zur persönlichen Weiterentwicklung vor. Die Artikel finden sich zum nachlesen ebenfalls auf seinem Blog. Typisch für einen Blogger, schreibt er sehr persönlich und man erfährt nebenbei einige Details über sein Leben. Die Techniken die er vorstellt, wendet er glaubwürdig selbst auf sich und seine Aktivitäten an.

Am Beispiel seines Hobbys Gewichtheben, schreibt er regelmäßig über Sportdisziplin und Techniken, um motiviert zu bleiben. Seine wichtigste Regel: Never miss a workout. Auch Ernährung ist ein Thema. So habe ich durch ihn zuerst von Intermittent Fasting gehört. War ich zuvor davon überzeugt, dass Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist und regelmäßige Snack wichtig sind, sehe ich nun immer mehr Hinweise, dass auch andere Ernährungsrhythmen Sinn ergeben können. Sein Beginner’s Guide to Intermittent Fasting lohnt sich allein schon zur Horizonterweiterung.

Mit ihm verbinde ich wie mit keinem Zweiten das Prinzip der „Habits“ (=Gewohnheiten), auf das er in vielen Artikeln mit anschaulichen Beispielen eingeht. In seiner Zusammenfassung Transform Your Habits kann man das sehr ausführlich nachlesen. Für die Jahre 20132014 und 2015 veröffentlichte James ein persönliches Annual Review. Die Idee finde ich faszinierend und seine Umsetzung ist ein anschauliches Beispiel, wie so etwas aussehen könnte.

Hier eine Auswahl von Artikeln, die mir besonders positiv in Erinnerung geblieben sind:

  1. This Coach Improved Every Tiny Thing by 1 Percent and Here’s What Happened
  2. Why Trying to Be Perfect Won’t Help You Achieve Your Goals (And What Will)
  3. Treat Failure Like a Scientist
  4. Forget About Setting Goals. Focus on This Instead
  5. 6 Truths About Exercise That Nobody Wants to Believe

Bildquelle: James Clear Website

Goldhelm Schokolade

2016-04-14 goldhelm-schokolade v01

Wenn gute Produkte und gutes Marketing zusammen kommen, entstehen Firmen die begeistern. Goldhelm Schokolade ist so ein Fall. Zu Weihnachten bekam ich eine „Tafel“ aus Erfurt geschenkt. Schon die Form ist besonders, ähnelt sie doch eher einer gehärteten, auf einem Tablett ausgegossenen Schokoladenmasse. So hebt man sich ab von der Masse der Schokoladenfirmen.

Die Verpackung zeugt ebenfalls von Geschmack und Liebe zum Detail. Vom Papier, über die Form, bis hin zur Mini-Broschüre, die die Geschichte der Firma kurz zusammenfasst, alles ist stimmungs- und geschmackvoll präsentiert. Die Qualität und den Pfiff, der sich durch die ganze Firma zieht, kann man in diesem Video erahnen.

Wenn dann auch noch die Schokolade schmeckt – und wie sie das tut! – dann erzeugt das Begeisterung, die sich hier widerspiegelt. Ich habe bisher die Schokoladentafeln und ein Canache (Erklärung im Video) genossen. Bei der Nachbestellung lagen ein paar Brückentrüffel als Probe im Paket und die haben mich vollkommen begeistert. Ich werde öfter bestellen und Erfurt ist plötzlich eine Reise wert.

Bildquelle: Goldhelm Website

The Well of Being

2016-04-13 the-well-of-being v01

Ein Kinderbuch für Erwachsene. Eine simple Geschichte mit tiefgreifender Bedeutung. Der Versuch einen Weg zu Glück und Zufriedenheit („well-being“) aufzuzeigen. Das ist das wunderschöne Buch The Well of Being.

For now, let’s consider well-being a choice, something you can try on and wear. When we put on the hat and coat of well-being we incline towards joy without special occasion.

Allein das Titelbild ist für mich eines der schönsten Symbole, für die Lebensweisheit im Moment zu leben. Der Mensch im Anzug ohne Gesicht, dessen Krawatte sich in einem Schwarm Herzen in die Umgebung auflöst. Wie Maria Popova von Brainpickings es auf den Punkt bringt „Presence is far more intricate and rewarding an art than productivity“. Eine schöne Erinnerung daran, dass wir oft dazu neigen, neben all der Arbeit und Produktivität das Leben zu vergessen.

Die Geschichte des Buchs erinnert den Leser an das Leben als unfassbares Mysterium, an die unglaubliche Schönheit der Welt (in der es auch Schatten und viel zu tun gibt) und an die große Bedeutung von Geschichten, die wir uns täglich selbst erzählen, die wir nutzen, um die unglaubliche Komplexität um uns herum zu erklären. Geschichten die unseren Blick auf die Welt maßgeblich prägen.

We organize our circumstances into stories, stories we pick up along the way and carry with us.

Das Buch wird auf Brainpickings wunderschön detailliert beschrieben mit Bildern und Zitaten. Da es zunächst vom Autor selbst aufgelegt wurde, war es für lange Zeit ausverkauft. Erst nach über einem Jahr Wartezeit, als es von einem Verlag in ausreichender Stückzahl produziert wurde, konnte ich es kaufen und bin seitdem begeistert vom Ergebnis.

Bildquelle: Titelbild vom Autor Jean-Pierre Weill

Seinfeld Strategy

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Die Serie Seinfeld habe ich nie regelmäßig gesehen, aber ich kann mich gut daran erinnern, dass Jerry Seinfeld damit in den USA zum Superstar wurde und bis heute als einer der kommerziell erfolgreichsten Comedians unserer Zeit gilt. Mittlerweile ist er für mich zum Sinnbild für etwas Anderes geworden: einer Erfolgsstrategie. Hier ein Auszug aus einem Interview für Lifehacker.

He said the way to be a better comic was to create better jokes and the way to create better jokes was to write every day.

He told me to get a big wall calendar that has a whole year on one page and hang it on a prominent wall. The next step was to get a big red magic marker. He said for each day that I do my task of writing, I get to put a big red X over that day.

“After a few days you’ll have a chain. Just keep at it and the chain will grow longer every day. You’ll like seeing that chain, especially when you get a few weeks under your belt. Your only job is to not break the chain.

Im Artikel Using the Seinfeld Strategy von James Clear wird das System noch ausführlicher erklärt. Dort findet man auch den Hinweis, dass Jerry Seinfeld selbst kürzlich in einem Reddit AMA (Ask Me Anything) verneinte, diese Methode selbst praktiziert zu haben. In diesem ausführlichen New York Times Artikel wiederum, bekommt man gutes Gefühl dafür, dass Seinfeld eine starke Arbeitsmoral hat, so dass sie gut zu ihm passen würde.

Wie dem auch sei, „Don’t break the chain“ ist zum geflügelten Wort für mich geworden und der Wandkalender mit den roten Kreuzen zu einem ausdrucksstarken Symbol. Es hilft mir dabei, Systeme und Vorgaben einzuhalten, die ich mir selbst vorgenommen habe.

Apropos Jerry Seinfeld: Zwei Stand-Up-Vorführungen von ihm bringen mich immer wieder zum Lachen. 😀

  1. Über Airplane Travel – besonders die Szene mit der Stewardess und dem Vorhang „Maybe, if you worked worked a little harder…“
  2. Wie wir Smartphone nutzen – besonders über Texting (SMS) „This is what I have to say … I think we’re done here“

Bildquelle: Finlay MacKay for The New York Times

Give it Five Minutes

2016-04-11 give-it-five-minutes v01

Ein kurzer, prägnanter Artikel über eine typisches Verhalten, dass sich in der Hektik des Alltags gerne mal einschleicht:

There are two things in this world that take no skill: 1. Spending other people’s money and 2. Dismissing an idea.

Es geht um den zweiten Punkt. Hier der komplette Artikel: Give it five minutes

So next time you hear something, or someone, talk about an idea, pitch an idea, or suggest an idea, give it five minutes. Think about it a little bit before pushing back, before saying it’s too hard or it’s too much work. Those things may be true, but there may be another truth in there too: It may be worth it.

Jason Fried ist ein herausragender Entrepreneur. Seine Firma Basecamp betreibt ein sehr erfolgreiches Cloud-Projektmanagement-Tool. Basecamp hat es geschafft, mit einer sehr kleinen Mannschaft, die weltweit verteilt (!) remote arbeitet, ein sehr leistungsfähiges Produkt mit Millionen von Usern zu erstellen und zu betreiben. In seinem Buch ReWork: Change the Way You Work Forever beschreibt er die Grundsätze seiner Firmenphilosophie. Auch das Buch kann ich wärmstens empfehlen. Sehr inspirierend!

Bildquelle: Jason Fried via Medium

The School of Life

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Alain de Button hat in London eine Einrichtung ins Leben gerufen, die Wissen der besonderen Art vermittelt. Es geht um Fachbereiche des Lebens, mit denen jeder in Berührung kommt, oftmals ohne dabei eine explizite Form der Ausbildung genossen zu haben: Liebe, Glück, Erfüllung, Sex, Sorgen, Philosophie, etc. Die School of Life möchte zu diesen relevanten Themen Wissen vermitteln, Ideen und Anregungen geben, auf Quellen und Geschichte verweisen. Dabei wird Wissen auf möglichst moderne Art und Weise vermittelt. Als Einstieg kann ich den School of Life YouTube Channel empfehlen. Besonders gefallen mir dort die kurzen Videos zu einer Vielzahl von Philosophen, die kurz und anschaulich einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der jeweiligen Person vermitteln.

Allain de Button fiel mir vor vielen Jahren durch seinen TED-Talk über Status Anxiety auf. Er probiert darin ein paar Ansätze zu geben, warum wir heutzutage zwar relativ einfach materielle Unabhängigkeit erreichen können, aber es trotzdem oft schwer fällt, weitgehend frei von Sorgen und Ängsten bzw. reinen Herzens glücklich zu sein. In Erinnerung geblieben ist mir z.B. der Punkt, dass in einer Gesellschaft, die prinzipiell davon ausgeht, dass jeder alles erreichen kann, implizit auch die Schuld auf jeden einzelnen fällt, wenn er nicht das erreicht, was er jeden Tag in den Medien sieht (zu den Reichen, Schönen, Erfolgreichen, etc.).

Später stieß ich auf sein Buch Religion for Atheists, das die Vorteile von Regeln und Ritualen verschiedener Religionen aufzeigt. Dabei steht nicht das Spirituelle, sondern der praktische Nutzen für das Leben der Menschen im Vordergrund der Betrachtung. So gibt es z.B. im Judentum den Feiertag Yom Kippur, an dem man aufgefordert ist, Menschen, denen man unrecht getan hat, zu kontaktieren und sich zu entschuldigen. Gleichzeitig werden die Empfänger einer solchen Geste aufgefordert, zu vergeben. Ein schönes Beispiel dafür, wie ein Bestandteil vieler Religionen die Anleitung für bewährte Lebensweisheiten ist.

Die School of Life hat in London seinen Hauptsitz. Bei einem meiner Besuche in England war ich dort und habe mir ein kleines Andenken gekauft. Kürzlich hat sogar ein School of Life Büro in Berlin eröffnet, dass ich mir bald mal ansehen werde.

Bildquelle: The School of Life Website

Tee lose zubereiten

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Seit ich denken kann, trinken wir zuhause schwarzen Breakfast Tea auf die Englische Art: mit etwas Milch. Erst seit wenigen Jahren taste ich mich, wegen der guten Reputation für die Gesundheit, an Grünen- und Kräutertee heran. Ich probiere täglich einen Tee zu trinken und wechsle dabei zwischen verschiedenen Sorten. Durch Brainpickings wurde ich auf den Artikel How to Make the Perfect Cup of Tea: George Orwell’s 11 Golden Rules aufmerksam, nur um umgehend festzustellen, dass ich den Großteil der darin genannten Regeln bisher mißachtet hatte. Da mir viele davon schlüssig erschienen, stellte ich mich langsam um.

Die dabei lohnenswerteste Erkenntnis war für mich, losen Tee zu kaufen und direkt in die Kanne mit dem heißen Wasser zu geben, nicht in einem Teesieb oder Teebeutel.

(…) the tea should be put straight into the pot. No strainers, muslin bags or other devices to imprison the tea.

Es leuchtet ein, dass je mehr der Tee sich mit dem Wasser vermischt, desto mehr Stoffe gelöst werden können. Auf die Stoffe aus dem Teebeutel wiederum kann ich gerne verzichten. Den Tee beim Aufgiessen mit Wasser zu beobachten und die Reaktion unterschiedlicher Teesorten zu beobachten, ist dabei ein schöner Bestandteil des „Rituals“ geworden.

So benutze ich für die Zubereitung einer Tasse Tee nun ganz klassisch zwei Gefäße: eine kleine Kanne zum Aufgießen und Ziehenlassen und die Tasse zum trinken. Für das umgießen kann man, so wie ich derzeit, schlicht ein Handsieb aus Edelstahl verwenden. Es gibt aber auch Kannen mit eingebautem Sieb oder kleine Einsätze für den Kannenrüssel.

Wer sich an losen Tee in guter Qualität rantasten möchte, dem kann ich folgende Firmen für empfehlen:

(Und der Vollständigkeit mein jahrzehntelangen English Breakfast Haustee: Tetley).

Bildquelle: Zugr via Unsplash

Stromsparmodus iPhone

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Die Nützlichkeit des neuen Stromsparmodus für das iPhone habe ich lange Zeit stark unterschätzt. Eine iPhone-Ladung hält für mich bei normaler Benutzung einen kompletten Tag – seit ich das iPhone 6S Plus habe sogar bis zu zwei Tage. An aktiven Tagen jedoch, z.B. auf Reisen, hält der Akku oftmals nicht den ganzen Tag lang durch. Der Stromsparmodus hat dieses Problem gelöst.

An besonderen Tagen aktiviere ich den Stromsparmodus des iPhones direkt nach dem aufladen, wenn der Ladezustand noch bei 100% ist.

Typische Anlässe dafür sind Reisen, Ausflüge oder Tage mit erheblichen Aktivitäten (z.B. Messebesuche oder Workshops). Der Stromsparmodus aktiviert dann ein paar Einschränkungen die sich bei genauerer Betrachtung als kaum wichtig herausstellen.

  • Die Helligkeit des Displays wird etwas verringert und es schaltet früher ab, wenn keine Berührung mehr erfolgt.
  • Die Hintergrundaktualisierung wird deaktiviert. Sie bietet unter normalen Umständen den Komfort, dass Daten häufig verwendeter Apps – z.B. E-Mails, Nachrichten, Verkehrsdaten oder Fotos – regelmäßig im Hintergrund geladen werden. Anwendungen starten dadurch zwar etwas schneller, die Ladevorgänge im Hintergrund Verbrauch jedoch auch nicht unerheblich viel Strom.
  • Kleinere Features, wie die WLAN-Suche, Hey Siri, visuelle Effekte, etc. Hier eine komplette Liste von Apple.

Ich kann jedem iPhone-Besitzer wärmstens empfehlen, den Stromsparmodus auszuprobieren und sich anzugewöhnen, ihn an besonderen Tagen (insbesondere auf Reisen) grundsätzlich zu aktivieren.

Zusätzliche Tipps

Besitzer eines iPhone-Modells mit 3D-Touch-Display (ab iPhone 6S) können fest (Force Touch) auf das Einstellungs-Symbol drücken, um eine Abkürzung zur Batterieeinstellung zu nehmen.

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Selbstredend rate ich dazu, die Einladung von Apple den Stromsparmodus zu aktivieren anzunehmen, sobald der Ladezustand auf 20% gesunken ist. Auch diese habe ich lange Zeit weggedrückt, ohne den Nutzen der dadurch noch etwas verlängerten Laufzeit zu realisieren.

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Weitere Quellen:

Peter Diamandis

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Peter Diamandis ist ein Experte für Zukunftsprognosen und die Rolle die technologischer Fortschritt dabei spielt.

Er hat für mich den Aspekt schlüssig belegt, dass eine Ressource die heute noch knapp ist – z.B. bestimmte Rohstoffe oder Energie, Nahrung, Zugang zu Bildung oder Kommunikation – durch technologischen Fortschritt innerhalb kürzester Zeit im Überfluss (englisch: „abundant“) verfügbar sein kann. Diverse Beispiele aus der Vergangenheit und ein Ausblick in die nahe Zukunft gibt er in seinem Buch Abundance: The Future Is Better Than You Think.

Technology is a resource-liberating mechanism. It can make the once scarce the now abundant.

Ich habe seinen wöchentlichen Newsletter abonniert (hier als Blog), der gespickt ist mit Know-How, Prognosen und Beispielen für Fortschritt in Schlüsseltechnologien (3D-Printing, Virtual Reality, etc.). Zudem kuriert er und sein Team den Abundance Insider eine Art Tech News Presseschau, in der Berichterstattung über solche Schlüsseltechnologien – zusammen mit einem guten Erklärungstext unter der Überschrift „Why this is important“ – kuriert wird.

Neben diversen Posten und Ämtern, die er innehält (Gründer X PRIZE Foundation, Planetary Resources, Human Longevity, Hypereloop, etc.), ist er Mitgründer der Singularity University, einer spannenden Bildungseinrichtung die Graduate- und Executive-Programme im Bereich exponentiell wachsender Technologien anbietet. Den Ansatz einer solchen Institution finde ich sehr inspirierend und ist widergespiegelt in einem Zitat aus seinem Buch:

The world doesn’t need another ultraspecialist-generating research university. We’ve got that covered. Places like MIT, Stanford, and the California Institute of Technology already do a fine job creating supergeniuses who can geek out in their nano-niche. What’s needed is a place where people can go to hear of the biggest and boldest ideas, those exponential possibilities that echo Archimedes: „Give me a lever long enough, and a place to stand, and I will move the world.“

Bildquelle: Steve Jurvetson via Flickr (Foto beschnitten)