Peter Diamandis

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Peter Diamandis ist ein Experte für Zukunftsprognosen und die Rolle die technologischer Fortschritt dabei spielt.

Er hat für mich den Aspekt schlüssig belegt, dass eine Ressource die heute noch knapp ist – z.B. bestimmte Rohstoffe oder Energie, Nahrung, Zugang zu Bildung oder Kommunikation – durch technologischen Fortschritt innerhalb kürzester Zeit im Überfluss (englisch: „abundant“) verfügbar sein kann. Diverse Beispiele aus der Vergangenheit und ein Ausblick in die nahe Zukunft gibt er in seinem Buch Abundance: The Future Is Better Than You Think.

Technology is a resource-liberating mechanism. It can make the once scarce the now abundant.

Ich habe seinen wöchentlichen Newsletter abonniert (hier als Blog), der gespickt ist mit Know-How, Prognosen und Beispielen für Fortschritt in Schlüsseltechnologien (3D-Printing, Virtual Reality, etc.). Zudem kuriert er und sein Team den Abundance Insider eine Art Tech News Presseschau, in der Berichterstattung über solche Schlüsseltechnologien – zusammen mit einem guten Erklärungstext unter der Überschrift „Why this is important“ – kuriert wird.

Neben diversen Posten und Ämtern, die er innehält (Gründer X PRIZE Foundation, Planetary Resources, Human Longevity, Hypereloop, etc.), ist er Mitgründer der Singularity University, einer spannenden Bildungseinrichtung die Graduate- und Executive-Programme im Bereich exponentiell wachsender Technologien anbietet. Den Ansatz einer solchen Institution finde ich sehr inspirierend und ist widergespiegelt in einem Zitat aus seinem Buch:

The world doesn’t need another ultraspecialist-generating research university. We’ve got that covered. Places like MIT, Stanford, and the California Institute of Technology already do a fine job creating supergeniuses who can geek out in their nano-niche. What’s needed is a place where people can go to hear of the biggest and boldest ideas, those exponential possibilities that echo Archimedes: „Give me a lever long enough, and a place to stand, and I will move the world.“

Bildquelle: Steve Jurvetson via Flickr (Foto beschnitten)