Seinfeld Strategy

2016-04-12 seinfeld-strategy v01

Die Serie Seinfeld habe ich nie regelmäßig gesehen, aber ich kann mich gut daran erinnern, dass Jerry Seinfeld damit in den USA zum Superstar wurde und bis heute als einer der kommerziell erfolgreichsten Comedians unserer Zeit gilt. Mittlerweile ist er für mich zum Sinnbild für etwas Anderes geworden: einer Erfolgsstrategie. Hier ein Auszug aus einem Interview für Lifehacker.

He said the way to be a better comic was to create better jokes and the way to create better jokes was to write every day.

He told me to get a big wall calendar that has a whole year on one page and hang it on a prominent wall. The next step was to get a big red magic marker. He said for each day that I do my task of writing, I get to put a big red X over that day.

“After a few days you’ll have a chain. Just keep at it and the chain will grow longer every day. You’ll like seeing that chain, especially when you get a few weeks under your belt. Your only job is to not break the chain.

Im Artikel Using the Seinfeld Strategy von James Clear wird das System noch ausführlicher erklärt. Dort findet man auch den Hinweis, dass Jerry Seinfeld selbst kürzlich in einem Reddit AMA (Ask Me Anything) verneinte, diese Methode selbst praktiziert zu haben. In diesem ausführlichen New York Times Artikel wiederum, bekommt man gutes Gefühl dafür, dass Seinfeld eine starke Arbeitsmoral hat, so dass sie gut zu ihm passen würde.

Wie dem auch sei, „Don’t break the chain“ ist zum geflügelten Wort für mich geworden und der Wandkalender mit den roten Kreuzen zu einem ausdrucksstarken Symbol. Es hilft mir dabei, Systeme und Vorgaben einzuhalten, die ich mir selbst vorgenommen habe.

Apropos Jerry Seinfeld: Zwei Stand-Up-Vorführungen von ihm bringen mich immer wieder zum Lachen. 😀

  1. Über Airplane Travel – besonders die Szene mit der Stewardess und dem Vorhang „Maybe, if you worked worked a little harder…“
  2. Wie wir Smartphone nutzen – besonders über Texting (SMS) „This is what I have to say … I think we’re done here“

Bildquelle: Finlay MacKay for The New York Times