Tee lose zubereiten

2016-04-09 tee-lose-zubereiten v01

Seit ich denken kann, trinken wir zuhause schwarzen Breakfast Tea auf die Englische Art: mit etwas Milch. Erst seit wenigen Jahren taste ich mich, wegen der guten Reputation für die Gesundheit, an Grünen- und Kräutertee heran. Ich probiere täglich einen Tee zu trinken und wechsle dabei zwischen verschiedenen Sorten. Durch Brainpickings wurde ich auf den Artikel How to Make the Perfect Cup of Tea: George Orwell’s 11 Golden Rules aufmerksam, nur um umgehend festzustellen, dass ich den Großteil der darin genannten Regeln bisher mißachtet hatte. Da mir viele davon schlüssig erschienen, stellte ich mich langsam um.

Die dabei lohnenswerteste Erkenntnis war für mich, losen Tee zu kaufen und direkt in die Kanne mit dem heißen Wasser zu geben, nicht in einem Teesieb oder Teebeutel.

(…) the tea should be put straight into the pot. No strainers, muslin bags or other devices to imprison the tea.

Es leuchtet ein, dass je mehr der Tee sich mit dem Wasser vermischt, desto mehr Stoffe gelöst werden können. Auf die Stoffe aus dem Teebeutel wiederum kann ich gerne verzichten. Den Tee beim Aufgiessen mit Wasser zu beobachten und die Reaktion unterschiedlicher Teesorten zu beobachten, ist dabei ein schöner Bestandteil des „Rituals“ geworden.

So benutze ich für die Zubereitung einer Tasse Tee nun ganz klassisch zwei Gefäße: eine kleine Kanne zum Aufgießen und Ziehenlassen und die Tasse zum trinken. Für das umgießen kann man, so wie ich derzeit, schlicht ein Handsieb aus Edelstahl verwenden. Es gibt aber auch Kannen mit eingebautem Sieb oder kleine Einsätze für den Kannenrüssel.

Wer sich an losen Tee in guter Qualität rantasten möchte, dem kann ich folgende Firmen für empfehlen:

(Und der Vollständigkeit mein jahrzehntelangen English Breakfast Haustee: Tetley).

Bildquelle: Zugr via Unsplash