Seneca über Verlust

2016-05-06 seneca-ueber-verlust v01

Zum Anlass seines kürzlich erschienen Hörbuchs The Tao of Seneca erschien im Tim Ferriss Podcast der Brief 42 als Hörprobe (hier als Text via Wiki). Darin spricht Seneca unter anderem über Verlust. Eine Erinnerung, das Gute auch darin zu suchen und nicht automatisch in Ärger und Schmerz zu verfallen. Zunächst nennt er ein paar konkrete Beispiele und Betrachtungsweisen (in einer Art Frage-Antwort-Struktur).

„This object is bound to perish.“ Yes, it was a mere extra; you will live without it just as easily as you have lived before. If you have possessed it for a long time, you lose it after you have had your fill of it; if you have not possessed it long, then you lose it before you have become wedded to it. „You will have less money.“ Yes, and less trouble. „Less influence.“ Yes, and less envy.

Für mich sind das alles sehr gute Erinnerungen:

  1. Wenn man vorher auch ohne das Verlorene gut leben konnte, kann man es bestimmt auch danach.
  2. Hat man es lange besessen, kann man sich über die gelohnte Investition freuen. Besaß man es nur kurz, so hat man sich wahrscheinlich kaum daran gewöhnt.
  3. Man hat nun weniger Besitz aber auch weniger Verpflichtungen, Neid, etc.

Im nächsten Absatz spricht er einen Knackpunkt an, nämlich den Auslöser des Verlustschmerzes (Textgewichtung von mir hinzugefügt):

Look about you and note the things that drive us mad, which we lose with a flood of tears; you will perceive that it is not the loss that troubles us with reference to these things, but a notion of loss. No one feels that they have been lost, but his mind tells him that it has been so.

Der Ärger nach einem Verlust kommt bei mir oft aus dem Umstand selbst – man darf nichts verlieren, das entspricht Schaden, Niederlage, Verschwendung, etc. – und weniger aus einer nüchternen Betrachtung des tatsächlich entstandenen Schadens. Kann man auch ohne das Verlorene gut leben? Gibt es Vorteile dieser Situation? Profitiert auch jemand anderes davon?

He that owns himself has lost nothing. But how few men are blessed with ownership of self!

Senecas über 2000 Jahre alten (!) Weisheiten begeistern mich immer wieder und sind meines Erachtens aktuell wie eh und jeh.

Bildquelle: hollygoodyear0 via Pixabay

Put It In The Calendar

2016-05-05 put-it-in-the-calendar v01

Wenn man es nicht dem Zufall überlassen möchte, ob man etwas in der Zukunft tut, sollte man sich Zeit dafür umgehend in den Kalender eintragen. Auch wenn der Zeitpunkt dafür eigentlich flexibel ist und keine Abstimmung mit anderen Personen erfordert, lohnt sich der konkrete Eintrag. Das gilt sowohl für private wie auch geschäftliche Vorhaben.

Sobald etwas im Kalender steht, hat man folgende Vorteile:

  • Wunsch wird zum Plan – Die notwendigen Gedanken, wie viel Zeit eine Aktivität realistisch brauchen wird und ob es mit den anderen Rahmenbedingungen zu diesem Zeitpunkt vereinbar ist, machen aus dem losen Vorhaben oder Wunsch umgehend einen konkreten Plan.
  • Weniger Überforderung – Ein Kalender erschwert es, zu viele Aktivitäten in einen Tag zu verplanen. Unrealistische Planung  wird schnell sichtbar und Überforderung vermieden. Da ein normaler Tag viele ungeplante Aufgaben und notwendige Pausen mit sich bringt, raten Experten zu einer maximalen Verplanung von 60% der Arbeitszeit eines Tages.
  • Wirksame Erinnerung – Die Erinnerung, die ein Kalendereintrag mit sich bringt, funktioniert zuverlässig und selbst wenn man noch mal umplanen muss, steigt die Wahrscheinlichkeit das Vorhaben nicht endlos vor sich herzuschieben.
  • Weniger Entscheidungen – Die Entscheidung, ob man eine Aufgabe beginnt wird einem abgenommen. Man muss sich schlicht angewöhnen – und das ist der Knackpunkt – den Plan im Kalender abzuarbeiten.

Die größten merklichen Erfolge habe ich damit im Privatleben gemacht. So funktioniert es hervorragend mit Freunden bereits während eines Treffens den nächsten Termin auszumachen, als sich „dann bald mal wieder“ zu verabreden. Auch lohnt es sich Sporttermine oder Zeit für persönliche Projekte fest im Kalender zu notieren, da sie schnell den Kürzeren ziehen, wenn die Zeit dafür nicht da ist. Es lohnt sich Termine mit sich selbst genauso wichtig zu nehmen, wie Termine mit anderen Personen.

Ich bin kein Freund davon, viel Zeit im Vorfeld zu verplanen aber ich kann bestätigen, dass die Technik funktioniert und ein nützliches Hilfsmittel ist.

Weitere Informationen:

Bildquelle: Eric Rothermel via Unsplash

Newsletter

E-Mail-Newsletter sind, neben Feeds (RSS), eine der besten Möglichkeiten, um sich bewusst ausgewählte Informationen über Interessengebiete, Firmen oder Personen zukommen zu lassen. Ich kann jedem empfehlen, sich mit diesem Medium vertraut zu machen und es aktiv zu nutzen.

Die Art des Newsletters spielt dabei eine wichtige Rolle. Keinesfalls meine ich typische Shop-Newsletter, die Produkte bewerben und zum Kauf anregen. Ich meine vielmehr Newsletter, die Fachleute, Vereine aber auch Firmen dazu nutzen, um mit Ihrer Gemeinschaft in Kontakt zu bleiben. Auf diese Weise kommen für mich nützliche und relevante Informationen automatisch und bequem in meinen Posteingang.

Es gilt, im Umgang mit Newslettern eine passende Technik zu entwickeln. Hier ein paar meiner persönlichen Erfahrungswerte:

  1. Schnell abonnieren, schnell abbestellen
    Wenn man auf einer interessanten Website ist, kann man ruhig schnell mal zum Test den Newsletter abonnieren. Man hat sofort den Vorteil, dass man zu einem zukünftigen Zeitpunkt (bei Erhalt des Newsletters) erneut an das Thema erinnert werden wird. Wenn man merkt das es zu viel wird oder die Nachrichten nicht begeistern, kann man schnell wieder abbestellen. Ein Newsletter ist keine Verpflichtung.

  2. Nachrichten nicht ungelesen aufbewaren
    Wenn man merkt, dass man einen Newsletter E-Mail an einem Tag nicht gelesen hat, sollte man sie löschen oder archivieren. Es ist wichtig, sein E-Mail Postfach frei für wichtige Dinge zu halten und nicht mit optionalen Lesestoff zu verstopfen. Newsletter bei denen man mehrere Ausgaben ungelesen gelöscht hat, würde ich empfehlen abzubestellen.

  3. Anzahl Abos nicht zu groß werden lassen
    Ich abonniere nur wenige Newsletter. Ungefähr drei die mir am Herzen liegen. Im Zeitraum von mehreren Monaten und Jahren wechseln diese, je nachdem welche Themen gerade für mich wichtig sind. Zusätzlich eine Handvoll solcher, die nur selten erscheinen aber mich an Firmen oder Personen erinnern.

Google Maps App

Auf meinem iPhone ist Google Maps eine der häufig genutzten Apps, aus folgenden Gründen:

Orte finden

Anhand des Namens von Restaurants, Geschäften, Museen, etc. kann ich umgehend Informationen wie Adresse, Telefonnummer, Website und sogar Öffnungszeiten ablesen. Das bevorzuge ich mittlerweile der normalen Google Suche, da das Suchergebnis dort immer anders aussieht und man Informationen wie Adresse und Öffnungszeiten auf den Webseiten immer erst suchen muss. Es ist also ein idealer Startpunkt für vielfältige Aktivitäten und Recherchen.

Fahrtweg planen (im Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln)

Zunächst hilft die Kartenansicht, sich zu orientieren und den Ort besser einschätzen zu können. Durch einen Klick kann man die Wegbeschreibung aufrufen. Beim Auto begeistern mich die akkuraten Prognosen von Stau und ungefährer Ankunftszeit jedes Mal aufs Neue. Inzwischen ist auch die Anzeige der öffentlichen Verkehrsmittel in vielen Städten sehr praktisch.
Trotz eines „großen Navis“ im Auto verwende ich inzwischen ausschließlich Google Maps zur Navigation. Die einfache Zieleingabe, die Aktualität der Straßendaten, die aktuelle Stauprognose und brandneu, das einfache Hinzufügen von Zwischenzielen, sind nützlich und hervorragend umgesetzt.

Orte speichern (mit Sternen)

Ein Geheimtipp von Google Maps ist die Markierung von Orten mit einem Stern. Man kann sich in der App mit seinem Google Konto anmelden. Beim Aufruf eines Standorts oder einer gesetzten Stecknadel (langes Drücken auf die Karte) kann man Orte nun mit einem Stern markieren und neuerdings sogar Beschreibungstexte hinzufügen. Aud diese Weise markierte Orte stehen in Zukunft auch auf dem Computer im Browser bei Google Maps zur Verfügung.

Die so mit der Zeit gesammelten Sterne helfen mir bei der Orientierung und bringen mich immer mal wieder auf gute Ideen, was man in der Nähe noch so machen kann. Im Laufe der Zeit habe ich sowohl im Urlaub als auch Zuhause schon viele Sterne gesammelt. Gerade im Urlaub, wo man nur wenige Tage zur Orientierung hat, hilft mir das enorm.

Weitere Tipps & Tricks

  • Force Touch (ab iPhone 6S) auf das App-Ikon bietet eine Abkürzung für die Navigation nach Hause und zur Arbeit an.
  • Erster Klick auf das Standortsymbol (Kreis unten rechts in der Karte) zeigt den aktuellen Standort, ein zweiter Klick wechselt in den Kompassmodus, der die Orientierung mit Hilfe des Handys erleichtert.
  • Langes drücken auf eine Stelle in der Karte zeigt die ungefähre Adresse, ermöglicht den Aufruf von Google Street View und weiteren Optionen (wie Markierung mit Stern und versenden der Adresse als Nachricht oder Mail).
  • Die Eingabe eines Suchbegriffs sucht primär im dargestellten Kartenabschnitt. Es lohnt sich daher manchmal erst einen Bereich anzuzeigen und dann nach einem Namen oder einem Suchbegriff (z.B. Coffee Shop) zu suchen.

Zeit bewusst steuern

2016-05-02 zeit-bewusst-steuern v01

Man möchte meinen, dass die Zeit immer gleich schnell vergeht. Doch ich bin mittlerweile vom Gegenteil überzeugt. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, Zeit in erheblichem Maße zu beschleunigen oder zu verlangsamen. Die Technik dafür ist relativ einfach:

Wenn man viel zu tun hat, gestresst ist oder sich in Gedanken mit der Zukunft oder der Vergangenheit beschäftigt, wird die Wahrnehmung der Zeit beschleunigt und sie verrint. Ist man jedoch achtsam und bleibt mit seinen Gedanken bewusst im Moment, vergeht die Zeit langsamer, teilweise sogar quälend langsam.

Jeder kennt diesen Effekt. Ein schöner Tag voller Ereignisse verfliegt geradezu – ebenso, wie ein stressiger Tag voller Termine. Ein Urlaubstag ohne Plan und Agenda fühlt sich schon länger an. Ein Tag voller uninteressanter Meetings oder eine langweilige Schulstunde zieht sich hingegen schier ewig dahin.

Man kann Übung darin bekommen, dieses System bewusst einzusetzen. Verlangsame die Zeit in schönen Momenten durch genießen. Bleib mit Deinen Gedanken in der Gegenwart, so klar und aufmerksam wie möglich. Tritt gedanklich einen Schritt zurück und sag Dir selbst „Wow, wie schön das gerade hier ist“. Beachte Details und vor allem: hör in diesen Momenten damit auf, die Zukunft zu planen. Genieße mit allen Sinnen aber bleibe im Moment. Es funktioniert!

Bildquelle: Lia Leslie via Pixabay

Take Imperfect Action

Wright Flyer Test Flights at Fort Myer, VA

Diesen Ratschlag gab Jadah Sellner in Ihrem Vortrag auf dem World Domination Summit 2014. Bis heute ist er als Weisheit bei mir hängen geblieben. Diese drei Worte eignen sich ideal als Motor für schwierige Situationen:

Take imperfect action!

Ab und zu bin ich gefangen in Gedanken. Ich weiß eigentlich, was ich machen möchte, suche aber noch den perfekten Weg. Daraus ergibt sich eine Negativspirale: ich denke drüber nach, es belastet mich, ich schiebe es noch etwas auf, ich habe viel zu tun, es meldet sich das schlechte Gewissen, aufgrund der Zeit die vergeht kommen neue Probleme dazu.

Genau da liegt oftmals das Problem. Der perfekte Weg ist schwer zu finden, teilweise sogar gar nicht. Zudem ist er selten notwendig. Frei nach dem Paretoprinzip reicht auch weniger für den Erfolg aus. Nur das Handeln ist essentiell. Einen Schritt nach dem anderen gehen.

Take Imperfect Action ist das Motto, was ich in solchen Situationen jedem – inklusive mir – empfehle. Handeln! Nicht perfekt, sondern gut und in die richtige Richtung. Dann den  nächsten Schritt gehen und dann den nächsten und so weiter. So erreicht man das Ziel und vermeidet Sackgassen.

Übrigens sollte man auch hier nicht ins Extrem verfallen. Take Imperfect Action heißt nicht Dinge zu überstürzen, auch nicht im Impuls, voller Emotionen, zu handeln. Eine Nacht drüber schlafen ist oftmals genau richtig aber mehr nicht. Triff die Entscheidung am nächsten Tag und Take Imperfect Action!

Bildquelle: Flickr Commons

Textersetzung am iPhone

Im Vergleich zu einem Computer fällt die Texteingabe auf dem Smartphone schwer. Die Textersetzungsfunktion spart merklich Zeit und Mühe bei der Eingabe häufig verwendeter Texte. In einer Zeit von E-Mail und WhatsApp kann jeder davon profitieren, wenn man nur einmal kurz über seinen Schatten springt. Die Herausforderung besteht darin, ein einziges mal1 den Text und eine passende Abkürzung anzulegen.

Das Prinzip funktioniert so, dass man den Langtext angibt, zum Beispiel „Danke und viele Grüße“ und eine geeignete Abkürzung, in diesem Fall würde ich „dankv“ empfehlen. Tippe ich dann egal an welcher Stelle und egal in welcher App den Kurztext, wird mir darüber der Langtext angeboten. Durch Leerzeichen oder Enter kann der Text sofort ersetzt werden. Tippe ich einfach weiter, weil der Kurztext Bestandteil eines anderen Worts ist, wird er ignoriert.

Beim iPhone findet sich die Textersetzung unter Einstellungen > Allgemein > Tastatur > Textersetzung

Lege jetzt gleich folgende Kurztexte an und spare in Zukunft Zeit:

Deine E-Mail-Adresse: h.mueller@gmail.com > h.m@

Deine Straße: Am Birkenstamm 180 > amb oder Oranienburger Str 2 > ora

Dein übliche Grußformel: Viele liebe Grüße > viell

Es gibt meiner Erfahrung nach, zwei Dinge bei der Wahl des Kurzbefehls zu berücksichtigen:

  1. Keine Wortendungen. Zumindest bei Apple-Geräten ist es so, dass ein Leerzeichen oder Enter nach dem Kurzbefehl als Auslöser gewertet wird. Würde ich also „da“ als Kurzbefehl wählen, würde beim tippen von „da hinten“ nach dem Leerzeichen plötzlich die Textersetzung erfolgen. Das kann man vermeiden, indem man Kurzbefehle verwendet, die sprachlich unmöglich eine Wortendung sein können.
  2. Identischer Beginn. Zumindest mir geht es so, dass ich oft erst während des lostippens daran denke, dass ich eine Textersetzung dafür definiert habe. Mindestens die ersten drei Buchstaben wähle ich daher so, dass sie mit dem Langtext übereinstimmen.

  1. Bei Apple-Geräten steht eine einmal definierte Textersetzung auf allen Geräten (iPhones, iPads und Macs) zur Verfügung. 

This is Water

2016-04-29 this-is-water v01

Die Graduation Speech von David Foster Wallace an die Studenten der Kenyon University habe ich vor Jahren gelesen und seitdem ist sie fest in meinem Kopf verankert. Vielleicht auch aufgrund des tragischen Umstands, dass Wallace drei Jahre nach der Rede Selbstmord begangen hat.

Der Titel „This is Water“ bezieht sich auf den Zustand, dass wir viele Dinge nicht mehr zur Kenntnis nehmen oder als selbstverständlich erachten, so wie ein Fisch das Wasser vermutlich nicht beachtet. Dabei bezieht er sich in erster Linie auf den Umgang der Menschen miteinander und darauf wie Eindrücke von uns – oftmals automatisch negativ -interpretiert und bewertet werden.

If you’re automatically sure that you know what reality is, and you are operating on your default setting, then you, like me, probably won’t consider possibilities that aren’t annoying and miserable. But if you really learn how to pay attention, then you will know there are other options.

Dazu gibt er mehrere Beispiele.

But most days, if you’re aware enough to give yourself a choice, you can choose to look differently at this fat, dead-eyed, over-made-up lady who just screamed at her kid in the checkout line. Maybe she’s not usually like this. Maybe she’s been up three straight nights holding the hand of a husband who is dying of bone cancer. Or maybe this very lady is the low-wage clerk at the motor vehicle department, who just yesterday helped your spouse resolve a horrific, infuriating, red-tape problem through some small act of bureaucratic kindness.

Es kommt auf die Betrachtungsweise an. Geht man davon aus, dass die Welt schlecht ist, wird man an vielen Stellen Bestätigung dafür finden. Geht man vom Gegenteil aus, die Welt sei gut, wird man auch dort bei vielen Gelegenheiten bestätigt.

(…) the exact same experience can mean two totally different things to two different people, given those people’s two different belief templates and two different ways of constructing meaning from experience.

Diese differenzierte Betrachtungsweise ist nicht offensichtlich und in unserer Zeit oftmals sogar unüblich.

And the so-called real world will not discourage you from operating on your default settings, because the so-called real world of men and money and power hums merrily along in a pool of fear and anger and frustration and craving and worship of self. Our own present culture has harnessed these forces in ways that have yielded extraordinary wealth and comfort and personal freedom. The freedom all to be lords of our tiny skull-sized kingdoms, alone at the center of all creation. This kind of freedom has much to recommend it. But of course there are all different kinds of freedom, and the kind that is most precious you will not hear much talk about much in the great outside world of wanting and achieving. The really important kind of freedom involves attention and awareness and discipline, and being able truly to care about other people and to sacrifice for them over and over in myriad petty, unsexy ways every day.

That is real freedom. That is being educated, and understanding how to think. The alternative is unconsciousness, the default setting, the rat race, the constant gnawing sense of having had, and lost, some infinite thing.

So bleibt es eine Aufgabe im Rahmen der Bildung und Erziehung jedes Menschen, solche Gedanken zu berücksichtigen und auf das eigene Leben anzuwenden.

It is unimaginably hard to do this, to stay conscious and alive in the adult world day in and day out. Which means yet another grand cliché turns out to be true: your education really IS the job of a lifetime.

That is real freedom. That is being educated, and understanding how to think. The alternative is unconsciousness, the default setting, the rat race, the constant gnawing sense of having had, and lost, some infinite thing.

Aufgrund der Popularität von Wallace’s Rede gibt es viele interessante Ressourcen, die sich mit dem Inhalt beschäftigen:

Bildquelle: Hans via Pixabay

This or Something Better

2016-04-28 this-or-something-better v01

In dem Buch „Life 101“ von Peter McWilliams habe ich einen Gedankenzusatz für die Formulierung von Zielen gefunden, den ich tatsächlich schon mehrfach genutzt habe. Auf den ersten Blick fand ich es nur eine witzige Idee aber mittlerweile finde ich es wirklich nützlich:

It’s a good idea to end all your affirmations with „…this or something better, for the highest good of all concerned.“

Zu Deutsch: Es ist eine gute Idee alle Deine Vorsätze mit Satz zu beenden: „…das oder etwas noch Besseres, zum größtmöglichen Wohle aller Beteiligter.“

Gerade in dem frühen Stadium, wenn man sich etwas vornimmt und ein Ziel formuliert, öffnet dieser Satz den Blick für ein größeres Spektrum an Möglichkeiten. Zu dem Zeitpunkt kennt man meist doch noch gar nicht die vielen Konsequenzen oder gar Auswirkungen auf andere beteiligte Personen, die das Ziel mit sich bringt. Wahrscheinlich gibt es eine ähnliche oder gar bessere Lösung, die alle involvierten Personen – auch sich selbst –  noch besser stellt. Es lohnt sich daher, diesen offenen Blick beizubehalten, während man das Ziel verfolgt.

Ich würde sogar noch hinzunehmen: Warum soll man nicht auch eine etwas weniger optimales Ergebnis für sich selbst anstreben, wenn es dafür andere Personen deutlich besser stellt? Es kann nicht schaden, dafür von Anfang an etwas Spielraum einzubauen und dieser Gedankenzusatz ist für mich eine gute Erinnerung daran.

Drifted-Driven-Designed Life

2016-04-27 drifted-driven-designed-life v01

Michael Hyatt hat auf dem World Domination Summit 2014 einen Vortrag gehalten. Dabei ist mir der Aspekt in Erinnerung geblieben, dass man Persönlichkeiten und ihre Lebensentwürfe in drei Typen unterteilen kann. Hier etwas übertreiben und vereinfacht dargestellt:

Drifted: Manche Menschen lassen sich durchs Leben treiben. Sie akzeptieren die Umstände, die sich um sie herum ergeben und passen sich an. Sie folgen den Versuchungen (z.B. Live Fernsehen, Klatsch und Tratsch, jammern) relativ blind.

Driven: Karrieretypen. Verbissen, leistungsorientiert und zäh. Manche Menschen wollen alles und machen sich auf den Weg es zu bekommen. Der Karrierejob, die Familie, Luxus Besitz, alles muss bestmöglich funktionieren und da das nicht von alleine kommt, wird hart dafür gearbeitet. Koste es, was es wolle.

Designed: Hyatt’s Vorschlag für einen gesunden Mittelweg. Nicht verbissen alles auf einmal wollen aber Entscheidungen treffen, Ziele formulieren und auf eine gesunde Art und Weise darauf hin arbeiten.

Ich denke ab und zu an diese Unterteilung und probiere dabei, den Designed-Weg zu gehen.

Hier der komplette Vortrag im Video (ab ca 10:00 geht er konkret auf die 3 Lebensstile ein):

Bildquelle: Armosa Studios via WDS homepage