Mind Maps

Mind Maps sind eine hervorragende Art, Ideen zu generieren und zu ordnen. Ausgehend von einem zentralen Knoten erstellt man Äste mit neuen Knoten hangelt sich von dort immer weiter. Das Ergebnis sind die typischen, bunten, verzweigten Bilder, die an Baumkronen erinnern. Zwar kann man Mind Maps auch aufmalen, doch es hat Vorteile ein Computerprogramm zu verwenden. So kann man auf neue Ideen während der Erstellung besser reagieren und die Struktur bei Bedarf umsortieren. Ich bin sehr glücklich mit MindNode für iOS und MacOS, da es einfach zu bedienen ist, über iCloud synchronisiert und ein hübsches Layout hat. Mit den Artikeln über MindNode auf MacStories kann man sich einen hervorragenden Überblick über das Programm und seinen Funktionsumfang machen. Leider gibt es keine PC-Version, so dass man dort zum Beispiel auf das kostenlose Freemind zurückgreifen muss, das deutlich uneleganter ist.

Bei genauerer Betrachtung sind Mind-Maps im Grunde visuell hübscher gestaltete Bullet-Point-Listen. Die Aufzählungslistenfunktion, über die fast jeder Texteditor verfügt, nutze ich ebenfalls oft in Briefen oder E-Mails, um Gedanken zu ordnen und zu strukturieren. Gerade komplexe Texte verfasse ich mitunter in Listenform und ändere sie erst als letzten Schritt in Fließtext um. Man sollte unbedingt nutzen, dass man Listenpunkte mit TAB eine Ebene einrücken und mit Shift-TAB wieder zurückrücken kann, wenn sich der Cursor am Anfang des Listenpunkts befindet. Auf diese Weise kann man ganz leicht eine Struktur erstellen. Mind Maps ordnen die Listenpunkte nicht untereinander sondern vom Zentrum ausgehend verzweigt an. Durch diese Darstellung und die Verwendung von Farben lassen sie sich etwas besser merken und regen zum kreativen Denken an.