Platz für Erinnerungen

Wenn ich eine leckere Schokolade, guten Kaffee, Tee oder besondere Leckereien entdecke, schneide ich einen Teil der Verpackung aus und befestige ihn an einer Magnetwand in der Küche. Langsam aber stetig haben sich dort viele schöne Erinnerungen angesammelt.

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Der Platz an der Tafel ist begrenzt und wenn ich etwas Neues befestige, muss ich fast immer etwas Anderes dafür entfernen. Das ist in Ordnung, denn das Ziel ist nicht alles aufzubewahren, sondern eine kleine lebendige Sammlung von besonderen Erinnerungen zu pflegen. Es bereitet mir immer wieder Freude, kurz an der Tafel zu verharren und in die Vergangenheit einzutauchen.

Schlafphasenwecker

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Seit ungefähr fünf Jahren nutze ich zum morgendlichen Wecken einen Schlafphasenwecker. Das Prinzip funktioniert folgendermaßen: wenn ich als Weckzeit 6:00 Uhr einstelle, beginnt der Wecker ab 5:45 Uhr auf Bewegungen von mir zu achten. Sobald ich mich rege – ein Zeichen dafür, dass ich mich in einer leichten Schlafphase befinde – gibt er das Wecksignal. Spätestens um 6:00 Uhr würde er unabhängig davon klingeln.

Der Moment des Aufwachens fühlt sich dadurch nicht wie ein Herausreißen aus dem Schlaf an, sondern eher wie ein Klopfen auf die Schulter, wenn ich mich gerade noch mal umdrehen möchte. Das bedeutet nicht, dass ich in diesem Moment hellwach bin oder gerne aufstehe, aber es ist ein deutlich sanfterer Start in den Tag als ein erbarmungsloses Weckerklingeln.

Ich nutze ein inzwischen veraltetes Modell von Sleeptracker. Man trägt es wie eine Armbanduhr nachts um das Handgelenk, was mich persönlich trotz der etwas klobigen Form nicht stört. Die Nutzung der Weckfunktion per Vibrationsalarm am Handgelenk hat zudem den Vorteil, dass man sich lautlos, unabhängig vom Partner wecken lassen kann. Mehr und mehr Wearables integrieren heutzutage einen Schlafphasenwecker und es gibt auch Apps, mit denen man die Methode testen kann.

Smartphone-Autohalterung

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Für mich gehört eine Smartphone-Halterung im Auto heutzutage zur wichtigsten Grundausstattung. Stets unmittelbar nach dem Einsteigen platziere ich dort mein Telefon. Natürlich verfüge ich über eine Freisprecheinrichtung, aber viele Smartphones Apps sind hervorragend für die Nutzung im Auto geeignet – allen voran Google Maps zur Navigation und Spotify oder Apple Music für Musik – und das geht auch mit dem Ablesen des Smartphone-Bildschirms einher.

Für die Sicherheit und den Komfort ist es wichtig, dass die Halterung möglichst weit oben am Armaturenbrett angebracht werden kann, um den Blick so wenig wie möglich von der Straße wegzurichten. Auch dann muss man sich über eine – je nach Grad der Nutzung – reduzierte Aufmerksamkeit bewusst sein, aber wenigstens bleibt die Straße weiterhin im Sichtfeld und aufleuchtende Bremslichter lassen mich sofort wieder auf die Straße schauen.1

Ich kann zwei Autohalterungen uneingeschränkt empfehlen: das ProClip-System von Brodit als permanente Lösung und Kenu Airframe als flexible Klemme für Mietwagen oder als Test.

Brodit ProClip System

Das Brodit-System besteht aus zwei Elementen, die man einzeln kauft und miteinander verschraubt. Das eine Element passt zum Auto, es lässt sich ohne Schrauben in das Armaturenbrett einklemmen und mit Klebestreifen fixieren. Für viele populäre Automodelle gibt es unterschiedliche Elemente für verschiedene Positionen, z.B. alternativ links und rechts vom Lenkrad. Ich habe mich für den Lüfter rechts vom Lenkrad entschieden.

Das zweite Element passt zum Handy. Auch für viele Handys gibt eine breite Auswahl an Varianten, für das iPhone z.B. mit Ladeanschluss, als flexible Klemme damit unterschiedliche Schutzhüllen verwendet werden können oder mit samtweicher Oberfläche, damit ein Telefon ohne Hülle nicht zerkratzt wird. Ich habe mich für Letztere entschieden.

Das Resultat fügt sich nach meinem empfinden ideal auch in hochwertige Armaturen ein und schafft den perfekten Platz fürs Handy. Den etwas klobig wirkenden Brodit-Aufkleber kann man ruhig beherzt von der Halterung ablösen.

Kenu Airframe

Die flexible Klemme von Kenu ist ein pfiffiges System, dass Handys in verschiedenen Breiten aufnimmt und sich an den Lüftungsgittern fast aller Fahrzeuge2 befestigen lässt. Es ist so klein, dass ich es in meinem Every-Day-Carry aufgenommen habe, damit es mir auch beim spontanen Einsatz im Car-Sharing-Fahrzeug zur Verfügung steht. Man muss darauf achten, dass grosse Smartphones, z.B. das iPhone Plus die breitere Version Airframe+ benötigt. Die Lösung ist von so hoher Qualität, dass ich sie sogar als permanente Lösung empfehlen kann und Freunde von mir (denen das Armatur-Layout ihres Autos auch bei Nichtnutzung wichtig ist) es als solche nutzen.

Lademöglichkeit

Je mehr man das Handy im Auto für die Navigation oder Musikwiedergabe nutzt, desto mehr Sinn macht auch eine Lademöglichkeit. Ich empfehle das Spiralkabel von Griffin, da es kompakt verstaut werden kann und für unterschiedliche Abstände noch gut aussieht und ein hochwertiges KFZ-Ladegerät (z.B. dieses Modell von Wicked Chili) für den Zigarettenanzündere. Für Wenignutzer mag es Sinn ergeben, statt Zigarettenanzünder-Ladegerät einen mobilen Akku in sein Tagesgepäck aufzunehmen.


  1. Bei der Bedienung des Handys in der Hand – was bei Vielen vorsichtshalber auf Höhe des Schaltknüppels in der Mittelkonsole erfolgt – ist die Ablenkung meines Erachtens erheblich größer. 
  2. Mit Ausnahme der neuen Mercedes A-Klasse, wie mir von einem guten Freund berichtet wurde. Zudem suche ich noch die optimale Stelle beim neuen SMART. 

Impress Kaffeezubereiter

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Seit ich vor einigen Jahren ein Kaffeeseminar besucht habe, trinke ich gerne Filterkaffee und bevorzuge sogar guten “schwarzen“ Kaffee den italienischen Spezialitätenkaffees. Es hat mich damals überrascht, dass frischer, auf die richtige Art zubereiteter Kaffee sehr mild und aromatisch schmeckt und auch kalt nicht bitter wird.

Die einfachste Methode eine große Tasse guten Kaffee zuzubereiten ist für mich der Impress Coffee Brewer. Die Impress ist ein Thermobecher, mit einem exakt passenden Siebeinsatz aus Metall. Die Zubereitung funktioniert nach dem Pressstempelkannen-Prinzip (bekannt von der Bodum Kaffeebereiter). Die Impress gibt es inzwischen in silber und schwarz, wobei ich die schwarze Version deutlich hübscher finde.

Und so geht’s: Zunächst mahle ich 24 Gramm Kaffeebohnen mit groben Mahlgrad. Das Kaffeepulver gebe ich loose in den Becher und gieße es mit nicht mehr ganz kochenden Wasser auf. Nach 3 Minuten Brühzeit, drücke ich das Innenteil mit Sieb langsam in die Tasse, wodurch das Kaffeemehl nach unten verdichtet wird und der fertige Kaffee oben im Becher verbleibt.

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Da Kaffeesatz und Wasser nun keinen Kontakt mehr haben, könnte man den Kaffee direkt aus dem Becher trinken oder darin mitnehmen. Ich bevorzuge es, den Kaffee in eine schöne Tasse umzugießen und daraus zu trinken. Die Impress lasse ich währenddessen abkühlen.

Ein Tipp zur Reinigung: Das lasergeschnittene Sieb lässt sich leicht auseinander schrauben und reinigen. Den Kaffeesatz schüttele ich zunächst grob aus dem Becher heraus und entferne den Rest mit einem kleinen Schluck Wasser.

Bildquelle: Gamila Online-Shop

Fisher Space Pen

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Wenn ich vom Fisher Space Pen erzähle, komme ich regelmäßig ins Schwärmen. Schon seine Geschichte ist nett, denn sein Name kommt nicht von irgendwo her.

The cartridge was pressurized with nitrogen so that it didn’t rely on gravity to make it work. It was dependable in freezing cold and desert heat. It could also write underwater and upside down. (…) The space race was on, and the astronauts involved in the Mercury and Gemini missions had been using pencils to take notes in space since standard ball points did not work in zero gravity. The Fisher cartridge did work in the weightlessness of outer space and the astronauts, beginning with the October, 1968 Apollo 7 mission began using the Fisher AG-7 Space Pen and cartridge developed in 1966.

Doch das beste Feature ist die geniale Form. Verschlossen ist der Stift sehr klein, so dass man ihn bequem in die Hosentasche stecken kann und ihn dort nicht unangenehm spürt. Erst nach dem Öffnen und mit aufgesteckter Kappe wächst der Space Pen auf normale Größe heran und man kann bequem damit schreiben. Die Form und das Material machen ihn zu einem echten Handschmeichler.

Der Space Pen gehört nun seit Jahren zu meinem EDC. Einen guten Stift zur Hand zu haben, bereitet mir immer wieder aufs Neue Freude. Die Firma Fisher Space Pen Co. ist übrigens ein Familienbetrieb, die Schreibgeräte in eigener Fabrik in Boulder City Nevada (USA) produziert.